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Internet ABC

05.09.09 | 2 Comments

Mein Blog richtet sich an Menschen, die sich fürs Internet interessieren, vielleicht vorhaben zu gründen oder gerade neu in der Internet-Branche unterwegs sind. Jedoch hat jede Szene ihre eigene Sprache und vor allem ihre Abkürzungen. Für Eingeweihte macht es die Kommunkation effizienter, für Außenstehende macht es das Ganze undurchsichtig.

Deswegen habe ich mir spontan gedacht, hier ein kleines ABC der Internet Sprache aufzuschreiben. Die Liste wird sich langsam entwickeln. Gerne könnt Ihr auch noch weitere Begriffe mit einer kurzen Erklärung als Kommentar veröffentlichen. Ich werde diese dann in die Liste aufnehmen.

  • Advertiser: Eine Firma (z.B. Amazon, Ebay, BMW), die Werbung auf anderen Seiten schaltet.

  • Affiliate Marketing: Ein Affiliate ist eine Partnerwebseite auf der ein Advertiser (z.B. Amazon) Werbung schaltet. Im Internet gibt es sehr viele Seiten, die teilweise nur über wenig Traffic (=Besucher) verfügen. Nun sind die Transaktionskosten (Konditionen vereinbaren, Preise aushandeln etc.) zu hoch, um mit jeder einzelnen Webseite einen Vertrag zu schliessen. Deshalb schliessen sich viele kleine Seiten zu Affiliate Netzwerken zusammen (bzw. bewerben sich um Aufnahme bei Netzwerken wie z. B. Zanox), um so einerseits attraktiv für Advertiser interessant zu sein und andererseits eine höhere Verhandlungsmacht zu haben.
  • Content: Heisst übersetzt “Inhalt”. Also Texte, Bilder, Videos auf einer Webseite. Umso interessanter der Content, desto mehr Traffic erhält man. Besonders wertvoll ist, wenn man eine spezielle Zielgruppe mit seiner Webseite anspricht. So können themenrelevante Advertiser zielgerecht Werbung schalten und sind deswegen bereit höhere Preise zu zahlen (Beispiel: Jamba wirbt bei MTV).  Publisher (z.B. MTV) veröffentlichen Mediadaten, in denen Informationen über die Besucher der Seite stehen. So wissen Advertiser, mit welcher Seite welche Zielgruppe angesprochen wird.

  • Geschäftsmodell: Wie verdient man Geld mit seiner Idee? Man kann Produkte verkaufen, vermieten (meist bei Software), durch Werbung Geld verdienen etc.
    • B2B – Business to Business, d.h. Geschäftskunden werden angesprochen
    • B2C – Business to Consumer, d.h. Endverbraucher werden angesprochen

  • Mediadaten: Ein Publisher veröffentlicht Daten über Traffic und Zielgruppe seiner Seite.  Diese Mediadaten sind einerseits ein Instrument von Publishern sich möglichst attraktiv darzustellen und dienen andererseits Advertisern herauszufinden, auf welcher Seite es sich lohnt für die eigene Zielgruppe zu werben.
  • Online Marketing: Wird unterteilt in verschiedener Kategorien: Suchmaschinenmarketing (SEM), Suchmaschinenoptimierung (SEO), Display-Advertising (z.B. durch Banner), Video-Advertising, Email-Marketing und Affiliate Marketing.

  • Performance Marketing: Teilbereich innerhalb des Marketing, bei dem der Return on Investment gemessen wird. Auf gut Deutsch: Es wird gemessen, ob man mehr Gewinn durch eine bestimmte Marketing Maßnahme erzielt oder die Kosten der Maßnahme höher als der dadurch erzielte Gewinn ist. Performance Marketing ist ein großes Thema, da es mithilfe von Tracking Maßnahmen erstmals möglich ist den monetären Erfolg einer Marketing Kampagne zu berechnen.

  • Publisher: Ein Publisher (z.B. MTV, Spiegel Online) stellt Content zur Verfügung.

  • Suchmaschinenmarketing (SEM): Suchmaschinen sind oftmals das Tor zum Internet für den User. Suchmaschinenmarketing hat das Ziel, den User bereits bei seiner Suche nach Informationen auf das eigene Produkt aufmerksam zu machen. Dies kann einerseits durch Suchmaschinenoptimierung der eigenen Homepage erreicht werden und/ oder durch das Nutzen von Paid Search (z.B. Google Adwords). Letzteres bedeutet, dass man Anzeigen schaltet (=”sponsored links”), die für gewisse vorher festgelegte Begriffe erscheinen. Beispiel: User A gibt das Wort “Buch” ein, woraufhin neben den normalen Suchergebnissen z.B. eine Anzeige von Amazon erscheint. Meist bezahlt man pro Klick des Users auf die Anzeige.

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Teildisziplin des SEM;. Hierbei ist es das Ziel einerseits seine Webseite besonders suchmaschinenfreundlich zu gestalten (On-Page Optimierung) und andererseits viele themenrelevante Links auf seine Seite zu erhalten (Off-Page Optimierung). Insbesondere Google hat das Prinzip der Empfehlung (Links sind im Grunde  nichts anderes als eine Empfehlung) relevant gemacht.

  • Traffic: Wieviele Besucher hat eine Webseite.  Traffic kann in Visitors (Besucher), Unique Visitors (ist stets weniger als die Zahl der Visitors, da hier Visitors rausgefiltert werden, die in einem gewissen Zeitrau die Webseite öfter besuchen), Page Impressions (wieviel Seiten wurden in einem Zeitraum aufgerufen). Tools wie Alexa geben Auskunft über den Traffic von Webseiten, allerdings können diese Zahlen nur als grobe Schätzung verwendet werden, da sie recht ungenau sind.

Ich merke gerade, dass es noch undendlich viele Begriffe gibt. Ich mache jtzt aber erstmal Schluss für heute, später mehr…

Update 22. Mai: Habe noch ein paar neue Begriffe hinzugefügt. Glaube da habe ich mich ein bisschen übernommen ein halbwegs umfassendes Internet Begriffslexikon erstellen zu wollen ;) Aber wo sind die Kommentare meiner treuen Leserschaft?  Echt – total unWeb 2.0 hier – ohne user-generated content. Nur gemeinsam sind wir stark!

Update 15. August: Vor kurzem bin ich über ein ziemlich gutes Glossar gestolpert: vgl. Seobook Internet Glossary Das will ich Euch natürlich nicht vorenthalten, falls mein Glossar nicht erschöpfend sein sollte ;-)

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