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Warum Web-Communities im Finanzbereich immer beliebter werden

04.24.09 | Comment?

Web-Communities gibt es zu allen möglichen Themen und Bereichen im Internet. Sie werden immer beliebter und erfreuen sich schon seit Jahren eines enormen Wachstums und einer steigenden Begeisterung der Nutzer. Die Idee ist simpel: Der Nutzer ist nicht mehr nur auf die Informationen angewiesen, die ihm der Betreiber bzw. der Redakteur einer Website bereitstellt, sondern er kann seine eigene Expertise und eigene Erfahrungen jederzeit einbringen und sich mit anderen Teilnehmern der Community austauschen.

Dadurch entstehen mehrere Effekte, die den Erfolg von Communities leicht erklären können. Zum einen steigt die Quantität des im Web vorhandenen Wissens rapide an, denn jeder, der nur eine kleine zusätzliche Information zu einem beliebigen Thema bereitstellen kann, bringt sich an diesem Punkt aktiv in die Diskussion mit ein. Zum anderen steigt erwiesenermaßen auch die Qualität der Gesamtinformation. Das ist das eigentlich Erstaunliche und wird oft unter dem Phänomen „Intelligenz der Masse“ zusammengefasst. Die User können sich so oft einbringen, miteinander diskutieren und gegenseitig Fehler korrigieren, dass am Ende oft ein sehr gutes „Gesamt-Ergebnis“ entsteht. Niemand kann alles wissen. Aber wenn sich viele Teilnehmer an einer Diskussion beteiligen und jeder einen Teil seines Wissens preisgibt, so ermöglicht die Zusammenführung und der Austausch von Wissen – anders als bei Webseiten, wo nur einseitig Wissen zur Verfügung gestellt – einen Zugewinn.

Ein anderer Effekt dieser Communities ist das Gefühl von Teilnahme und Mitwirkung der Nutzer. Dadurch, dass jeder Nutzer Teil des Ganzen ist, fühlt er sich wesentlich stärker mit der Plattform verbunden als mit konventionellen Web 1.0 Seiten. Dies ist wiederum ein Anreiz, sich mit dem Thema auch mehr auseinanderzusetzen und somit die eigene Expertise in diesem Bereich zu steigern. Was dann wiederum zur Folge hat, dass die Qualität der Beiträge dieser User ebenfalls kontinuierlich steigt, was am Ende wieder zu einer höheren Performance der Masse führt.

Solche positiven Effekte lassen sich immer stärker auch im Finanzbereich erkennen. Privatanleger vertrauen immer weniger Vermögensberatern oder Bankangestellten, sondern greifen immer mehr auf die Beratung von anderen Privatpersonen zurück. Über Finanz-Communities holen sich unerfahrene Anleger Tipps und Ratschläge von anderen Hobbybörsianern oder Experten. Dadurch müssen sie nicht länger einer Person blind vertrauen, sondern bauen sich über den Austausch mit anderen Usern eine eigene Knowledge auf und können ihre Vermögensplanung selbst in die Hand nehmen. Im Finanzbereich gibt es mittlerweile eine ganze Menge von unterschiedlichen Communites. Viele Netzwerke lassen sich bestimmte Methoden einfallen, um das Risiko falscher Empfehlungen zu reduzieren. Beispielsweise kann man bei manchen Plattformen genau sehen, wie hilfreich die abgegebenen Tipps waren, man kann Tipps bewerten oder kommentieren.

Die Finanzplattform smava.de setzt ebenfalls auf die Vorteile des Web 2.0. Bei smava entscheiden die Nutzer ganz autonom, in welche Projekte sie investieren. Gleichzeitig können sie sich zum Beispiel im Forum ständig mit anderen Anlegern austauschen, um so einen Wissenszugewinn zu erreichen und die gemeinsame Performance zu steigern. Diese geförderte Aktivität der Nutzer hat unter anderem dazu geführt, dass es mehrere begleitende professionelle Websites von aktiven Usern gibt, die wertvolle Informationen für andere smava-Anleger bereitstellen. Gleichzeitig hat smava auch einen Blog, der einmal wöchentlich über verschiedene Themen im Zusammenhang mit smava und die Finanzwelt berichtet, und der von den Usern ständig kommentiert werden kann. Auch im Forum melden sich regelmäßig die Geschäftsführer von smava bei wichtigen Themen zu Wort, um so den Dialog zu den Teilnehmern herzustellen. Damit findet durchgehend ein reger Austausch von Ideen und Wissen in der Community statt, was zu einer ständigen Verbesserung von sogar kleinen Details führen kann. Der Gedanke der Selbstbestimmung im Stil des Web 2.0 wird also bei smava konsequent umgesetzt und verfolgt.

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